MOOS.
Magazin für Bryologie, Flechten
und Waldböden.
Eine Ausgabe pro Monat. Wir bestimmen Moose nach Frahm, lesen Bartflechten als Luftqualitäts-Indikator, bohren Boden-Profile bis zum C-Horizont und dokumentieren das Tardigraden-Leben unter der Streuschicht. Mit Lupe, Mikroskop und Indikator-Streifen, nicht mit Spaziergangs-Eindruck.
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Bodenleben — vom Springschwanz bis zum Tardigraden
Die Mesofauna mitteleuropäischer Buchenwälder. Extraktion mit der Berlese-Tullgren-Apparatur, quantitative Auswertung pro Quadratmeter, und ein erster Blick auf die vier dominanten Gruppen — Collembolen, Hornmilben, Bärtierchen und Nematoden.
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Sphagnum-Arten im Mai 2026 — die Bestimmung am Hochmoor
Die sechs häufigsten Torfmoose Mitteleuropas im direkten Vergleich — Stengelblatt-Morphologie, Hyalozyten-Ornamentation, KOH-Reaktion, pH-Präferenz, Substrat-Bindung. Eine Bestimmungs-Klärung aus dem Naturwaldreservat Hangenden Stein.
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Bartflechten als Bioindikator — die Luftqualität im Mai 2026
Usnea- und Bryoria-Arten als Anzeiger für SO₂- und NOx-Belastung. Aktuelle FDW-Erhebungen aus dem Bayerischen Wald, der Sächsischen Schweiz und dem Berliner Grunewald — und die Frage, was die Werte im Vergleich zum Bestandseinbruch im Erzgebirge der 1980er Jahre wirklich aussagen.
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Lupe vs. Mikroskop — die Bestimmungspraxis im Gelände
Wann reicht die 10×-Lupe, wann braucht es 20×, und wann hilft nur noch das Stereomikroskop am Tisch? Ein Hardware-Vergleich mit Preisen und Anwendungsfällen, ein Workflow für den Geländetag, und eine vier-Art-Sequenz vom Eintreffen im Wald bis zur Bestimmung daheim.
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Ressorts.
Acht Themenfelder.
Der Wald ist kein Hintergrund, sondern Vordergrund. Jeder Quadratmeter Streu trägt mehr Arten als die ganze Hangwiese — wir lesen sie eine nach der anderen.